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HIMALAYA
"100 göttliche Zeitalter reichen nicht aus um alle Wunder des Himalaya zu beschreiben." - Zitat aus den Puranas

 

... Als imposantestes Gebirgsmassiv der Erde steht der Himalaya stellvertretend für das Wunder der Schöpfung und die reinigende Inspirationsquelle der Natur. Aber auch für einen Lebensraum, der von unzähligen Götterlegenden umrankt ist, für die zu erzählen 100 Zeitalter nicht ausreichen würden. Lord Shiva thront auf dem Mt Kailash, viele Heilige wie Naropa, Milarepa, Dilgo Khyentse sowie grosse Lehrmeister und Yogis haben vor ihrer Lehrtätigkeit in der Abgeschiedenheit der Berge meditiert. Allen voran Guru Padmasambhava, der grosse Tantriker des Vajrayana, der im 8.Jahrhundert die mächtigen Dämonen vertreibend den Buddhismus in die Region des Himalaya brachte. Seine Meditationshöhlen, die fantastischen, bis zu 1000 Jahre alten Klöster und der Lamaismus, der nach wie vor als Anker die Lebensbereiche der Einwohner durchdringt, sind lebendige Zeugnisse seines Wirkens. Der Himalaya atmet wie kaum ein anderer Lebensraum der Erde spürbar Spiritualität. In den Touren von himalayatrek findet sich demnach nebst dem Trek an sich immer auch ein mystischer Aspekt. Das Umherziehen in der Natur bringt uns Menschen unserer Urbestimmung als Nomade näher, beim Walkabout verbinden wir uns ganz automatisch mit unserem inneren Selbst.


 

Ladakh
Eingebettet zwischen die beiden höchsten Bergketten der Welt, jene des Himalayas im Süden und die des Karakorum im Norden, liegt das „Land der Pässe". Ladakh erstreckt sich als riesige steinige Halbwüste über ungefähr 100‘000 km2. Der Himalaya schirmt diese Region derart rigoros vom Monsunregen ab, dass sich in ihrem Windschatten eine märchenhafte, magisch kontrastreiche Wüstenlandschaft bilden konnte. Lebensader ist der legendenumwobene Indus, in dessen Tal vereinzelte Dörfer dem harschen Klima trotzen. Unter kargsten Lebensbedingungen haben hier die Ladakhi als Erben der tibetischen Kultur überlebt, ein Volk voll einnehmender Herzlichkeit und Güte.


In Kleintibet findet der Reisende nebst lebensfrohen Menschen, majestätische Berglandschaften, ein intaktes buddhistisches Klosterleben und geniesst unvergessliche Wanderungen durch die unbeschreiblichen Weiten des Himalayas.



Sikkim
Am östlichen Ende der Himalayakette, eingekesselt zwischen Tibet, Bhutan, Nepal und Indien, strahlt das winzige buddhistische, ehemalige Königreich Sikkim wie ein kostbares Juwel. Dieses Kleinod hat es verstanden die verschiedensten Einflüsse und Eigenarten seiner Nachbarn aufzunehmen und miteinander zu verschmelzen. Die fruchtbaren, tiefen Täler werden vom mächtigen, allgegenwärtigen, als Gott verehrten, 8597 Meter hohen Kanchenjunga dominiert. Reisterrassen und herrliche Teeplantagen des Tieflandes kontrastieren mit knallroten, riesigen Rhododendren und moosigen Tannenwäldern in den Hochtälern. Überall beleben Orchideen und Kardamom Sträucher die abwechslungsreiche Landschaft, welche vom ewigen Eis und den höchsten Gipfeln des Himalayas überthront wird.

Die Menschen, ungewöhnlich schön und gastfreundlich, spiegeln Jahrhunderte der Durchmischung von Tibetern, Nepalesen und Bhutanesen. Wir entführen Sie auf eine Entdeckungsreise dieses fremden, einmaligen Kulturraumes.


 
Nepal
Eisriesen des Himalaya, terrassierte Foothills, Dschungel im Tiefland. Kulturen und Menschen, geprägt von Hinduismus, Buddhismus und der Bönreligion. Elefanten und Tiger im Terai, Yaks und Schneeleoparden im Hochgebirge. Nepal begeistert jeden, der sich auf dieses Land einlässt. Kein anderes Land wird derart mit dem Himalaya in Verbindung gebracht wie Nepal. Die meisten der 14 Achttausender thronen hier, darunter der Mount Everest, der höchste Berg der Erde. War das früher unzugängliche Königreich nach der Öffnung für den Westen in den 50ern vor allem Anziehungspunkt für Bergsteiger, so wurde es vor einigen Jahrzehnten von den Trekking-Touristen entdeckt. Mit dem Resultat, dass der Tourismus nirgendwo sonst im Himalaya eine solch kommerzielle Ebene erreicht hat wie in Nepal: So stehen dem Trekker ein riesiges Angebot an professionellen Bergführern und Mannschaft, eine breite Palette an Unterkunftmöglichkeiten, Routen sowie Vielfalt beim Essen zur Auswahl. Natürlich zeigt der Kommerz auch seine Kehrseite: Die Hauptgebiete Everest und Annapurna können während der Hochsaison überlaufen sein und das Quartier Thamel in Kathmandu droht langsam in den Auswüchsen des Tourismus unterzugehen. Daneben finden sich aber in Nepal immer noch äusserst selten besuchte Regionen mit wenig Komfort, dafür authentischem Leben.

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