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himalayatrek - treks and walkabouts

... was steckt dahinter? 

 

himalayatrek ist spezialisiert für Trekkings im Himalaya, wahlweise in Ladakh, Zanskar, Sikkim, Nepal und Tibet.


Trekking (von trek "anstrengender Marsch") ist eine verbreitete Bezeichnung für mehrtägige Wanderungen unter Verzicht auf feste Unterkünfte, dafür mit Zelt im Gepäck, abseits von Zivilisation und Infrastruktur. 

 

Walkabout (von walk "gehen“ und about "umher“) bezeichnet das Umherziehen eines australischen Ureinwohners (Aboriginie) auf seinen traditionellen Traumpfaden (Songlines). Bei himalayatrek stehen die Walkabouts für die spirituelle, mystische Komponente der Reisen, sei es in der Begegnung mit der archaischen, gewaltigen Natur oder mit den religiösen Stätten, Pilgerfesten und speziellen Menschen.


 

 


Reiseleiter

 Roger Hess, geboren 1969 in Burgdorf
Mit 19 zog ich inspiriert durch Reisende und Entdecker wie meinen Vater, Terzani, Chatwin, Bouvier oder Dalrymple zum ersten Mal hinaus in die weite Welt. Das Umherwandern erlebte ich wie ein Fieber, das mich seither in regelmässigen Abständen packt. Immer wieder ruft dabei Asien, speziell die erhabenen Bergregionen des Himalayas.


Ich trekke alleine und in Gruppen auf allen Kontinenten der Welt.
Seit 2004 begleite ich Reisegruppen nach Ladakh.


Geboren 1969 erlebte ich eine glückliche Kindheit in ländlich behüteter Umgebung. Bereits während meiner Jugend interessierten mich das Warum der Existenz, die Fragen hinter den Fragen, die Töne hinter dem Lärm. Intuitiv erahnte ich stets eine andere Dimension. Nach dem Gymnasium entdeckte ich in Indonesien auf Spurensuche meines Vaters zum ersten Mal die faszinierende Kunst des Reisens. 1994 schloss ich die Ausbildung zum Sekundarlehrer ab und begleite seither Jugendliche auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden. Parallel pflügten vor allem Reisen nach Asien den Boden für östliche Weisheitslehren. Eine intensive Sinnsuche am Ende des Milleniums führte schliesslich zur prägenden Begegnung mit einem laotischen Meditationsmeister, was die Ausrichtung meines Lebens nachhaltig beeinflussen sollte. Regelmässige Rückzüge der intensiven Innenschau folgten, begleitet von langen Reisen nach Indien und in den Himalaya. Auf den Touren von himalayatrek teile ich nun meine Faszination, Erfahrungen und Wissen mit Gleichgesinnten. Das ist ein Privileg und unglaublich inspirierend.

Ausser Reisen liebe ich die Vorstellung von Shivas Tanz, meine kleine Familie, die Stille und Klarheit der Natur, das Reinigende des Windes, der kühlen Luft, das Erhabene der Berge, den Rausch der Tiefe, die Wärme der Sonne auf der Haut, den Duft von frisch geschnittenem Gras. Ebenso das Zwitschern der Vögel morgens beim Erwachen, generell die Stimmen der Natur, die Sterne am Firmament, das Züngeln der Flammen am Abendfeuer, die letzten Sekunden vor dem Einschlafen. Nightswimming, den immer wiederkehrenden Gleichschlag des Paddels, den perfekten Pass, den monotonen Rhythmus beim Trekken, das Gefühl von Geschwindigkeit und Kurve beim Carven. Auch das Rotorange des Abendhimmels, das Blau des Ozeans, das Weiss des Schneekristalls. Das herzhafte Singen und Lachen von Menschen, ihre ganz persönlichen Geschichten, fremde Sprachen und Kulturen, offene Gemüter und gute Bücher.



Philosophie

"Reisen ist eine Kunst! Ich reiste langsam und genoss es. Hatte wieder die Zeit mir Orte anzusehen und sie auf mich wirken zu lassen. Jeder Ort ist eine Fundgrube. Man muss sich nur treiben lassen. Sich Zeit nehmen, im Teehaus sitzend die Leute beobachten, sich in einen Winkel des Marktes stellen, zum Friseur gehen… Und schon wird der fadeste, unscheinbarste Ort der Erde zu einem Spiegel der Welt, zu einem Fenster, das sich auf das Leben öffnet, zur Bühne der Menschheit, vor der man endgültig verweilen möchte. Diese Fundgrube befindet sich immer genau da, wo man gerade ist: Man muss nur graben.“   


 Tiziano Terzani - Fliegen ohne Flügel



"Vanprasth is a beautiful word; it means one who starts looking toward the Himalayas, toward the forest. Now his back is toward life and ambitions and desires and all that. He starts moving toward aloneness, toward being himself." 

 Reinhard Palm

© 2015